Sonntag, 11. April 2010

LANDSER - Kriegsschilderungen als Unterhaltungslektüre


Ein aktuelles Heft aus der langlebigen LANDSER-Romanheftreihe (Band 2661: K. Fischer-Borken, Die Hölle von Glogau) in dem wieder einmal 'unterhaltsame' Kriegsgeschichten fröhliche Urständ feiern. Irgendwie ist es schon seltsam und erstaunlich, dass solche "Erlebnisberichte zur Geschichte des Zweiten Weltkriegs" (so der Untertitel der Reihe) seit mehr als 50 Jahren in wöchentlichem Turnus immer wieder erfolgreich das Abenteuer des Krieges beschwören und die Kameradschaft der Soldaten untereinander lobhudeln.

2 Kommentare:

  1. Ich bin selbst ein großer Fan der Reihe und muss die Fan-gemeinde in Schutz nehmen: Kriegsbefürworter kann man m.E. an einer Hand abzählen...es gibt ja auch genüg Menschen die Krimis (welchen Mord zu 90% beinhalten) lieben und trotzdem Mord verurteilen.
    MfG
    Andreas

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  2. Ich lese die teilweise durchaus spannend und ansprechend geschriebenen Romane der Reihe zugegebenermassen selten und finde vor allem etliche der teils hervorragend gezeichneten Titelbilder faszinierend (die zwischenzeitlich verwandten Fotos haben mich nicht angesprochen), obwohl man auch hier von kriegsverherrlichende Tendenzen sprechen könnte.
    Im übrigen stimmt natürlich das über Krimis Gesagte ...
    Gruß und viel Spass beim Mitlesen
    oldreddy

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