Posts mit dem Label -Sigurd werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label -Sigurd werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 24. September 2023

COSA23.266

COSA23.266 --- Sigurd. Der ritterliche Held - Grossbände

















... das waren die Comics, die einst - in meinen Jugendjahren - an Kiosken aushingen (zum Teil einfach mit Wäscheklammern an aufgespannte Leinen geklammert) oder auch in Comic-Wundertüten billiger erhältlich waren; bei letzteren wusste man allerdings nie, welche Hefte sich im Inneren der Tüten verbargen. 
RITTER-Comics ... das waren vor allem Sigurd-Grossbände für mich, wobei die stimmungsvollen, oft actionbetonten Titelillustrationen von Hansrudi Wäscher die Augen von uns comicbegeisterten Kindern glänzen liessen und Appetit darauf machten, die 'Heftchen' zu kaufen und die abenteuerreichen Geschichten zu lesen.
Erschienen sind die Hefte der heutigen kleinen Bildergalerie im Walter Lehning-Verlag in Hannover.

Bei COSA##.### stellen wir einzelne Medien vor. Die Auswahl folgt einem Zufallsprinzip. Gerne sind Gastbeiträge möglich.

Samstag, 11. März 2023

COSA23.069

COSA23.069 --- Seltsame Begrüssung



Sigurd
Der ritterliche Held •  
55 - Seltsame Begrüssung

Walter Lehning Verlag / Hannover -- 
Comicheft (Grossband) 1-257 -- 1958-1968 - Zeichnungen: Hansrudi Wäscher

Sigurd - Der ritterliche Held war eine der zahlreiche Sigurd-Serien in der deutschen Comicgeschichte
Das hier präsentierte Heft der Sigurd-Großband-Reihe zeigt eine Coverillustration, wie sie sich jeder Wäscher-Fan wünscht. Bodo und Sigurd reiten auf den Betrachter zu, wobei Bodo (eher selten so dargestellt) hier einen federgeschmückten Hut trägt, der ihm gerade durch einen Pfeilschuß vom Kopf gerissen wird. Sein Pferd bäumt sich dabei auf und Sigurd ist gleichfalls in dynamischer Pose gezeigt. Im Hintergrund strohgedeckte Steinbauten und ein paar angedeutete Bäume. Insgesamt eine dramatische Szene vor ruhigem Hintergrund. Im Heftinneren hat Bodos Hut übrigens eine andere Farbe und die strohgedeckten Steingebäude sind - was historisch richtiger ist - zu strohgedeckten Fachwerkbauten mutiert. Das Heft beinhaltete vorher selbständig erschienene Piccolo-Hefte, was auf der unten gezeigten Doppelseite zu erkennen ist. Die ursprüngliche  Seitennummerierung der Piccolos ist jeweils untern rechts auf dem Bildstreifen zu erkennen und die einst von mir besonders geliebten 'bangen' Fragen haben sich erhalten; retuschiert hat man dagegen die Titel der Piccolohefte.
Interessant erscheint auch die Werbung. Die Rückseite des Heftes ziert neben der üblichen Sammelmarke das Cover des gleichfalls bei Lehning veröffentlichten Magazins Party, welches eigentlich eine deutlich erwachsenere Zielgruppe hatte. Für ein Comicheft, welches sich an Kinder und Jugendliche richtete schon etwas befremdlich, aber vielleicht wollte man so den Vater oder älteren Bruder, der das Sigurd-Heft bezahlte und mitbrachte, auch eine für ihn passende Lektüre empfehlen. Weitaus konventioneller sind dagegen die Hinweise auf Verlagsprodukte des Lehning-Verlags im Heft selbst. So wird die aus Italien stammende Western-Piccolo-Serie Rikko beworben und zudem aus das Jugend-Magazin Harry hingewiesen.




All illustrations are taken from the archives of CollectionTrivialitas or from various publicly available sources (auctions etc.) on the internet.

Donnerstag, 8. Dezember 2022

COSA22.342

COSA22.342 --- Am Kiosk ausgehängt ...







... wurden diese Bilderheftchen - der Begriff Comic setzte sich damals erst so langsam durch - einst in den 1960er Jahren. Aus dem Walter Lehning Verlag in Hannover, der zuvor schon mit seinen Piccolo-Heften erfolgreich Bildergeschichten in schwarzweiss vermarktet hatte, kamen Hefte wie Sigurd, Falk und Tibor in die Kioske. Aber auch andere Verlage wie Bastei, Kauka oder Bildschriften versuchten, mit ihren Produkten wie z. B. Fix und Foxi, Felix oder auch Bessy die Gunst der Kinder und Jugendlichen zu gewinnen. Oft spannten damals Kioskbesitzer Leinen an den häufig hölzernen Aussenwänden ihrer Buden, an denen die Comics dann einfach mit Klammern befestigt und auf diese Weise präsentiert wurden. Teils waren aber auch modernere Displayständer üblich. So manches Heft wurde an den Kiosken aber auch in Wundertüten verkauft. Diese waren billiger als die normalen Hefte, dafür konnte man aber nicht erkennen, welche Hefte enthalten waren.


Bei COSA##.### stellen wir einzelne Medien vor. Die Auswahl folgt einem Zufallsprinzip. Gerne sind Gastbeiträge möglich.