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Donnerstag, 12. Februar 2026

Doctor Who und der Meep (Sonntag)

Doctor Who und der Meep

Comic / TV



1984 erschien bei Marvel eine neue Comicversion zu der beliebten britischen Serie „Doctor Who“. Zu diesem Zeitpunkt lief der Serie bereits 21 Jahre und hatte mit ihrer Laufzeit die meisten anderen Serien übertroffen. In den neue Ausgaben 1 und 2 lief die Geschichte um das „Star Beast“ (zuvor erschien diese Geschichte 1980 im Doctor Who-Magazine)




In Blackcastle stürzt ein außerirdisches Raumschiff ab und ein niedlich aussehendes Wesen kriecht aus den Trümmern. Sharon, eine Begleiterin des vierten Doctors (eine Rolle, die nur für die Comics geschrieben wurde und in der Fernsehserie nie erschien) findet den knuffigen Kerl und nimmt ihn mit zu ihrem Freund Colin. Doch bald tauchen die schrecklichen Wrarth-Krieger auf, die Beep den Meep jagen. Der Doctor versucht, ihn zu retten. Doch sie müssen schnell feststellen, dass sie sich geirrt haben. Die Meeps, einst eine friedliche und sanftmütige Spezies, haben sich durch eine Strahlung in kriegerische Eroberer verwandelt, die bereits mehrere andere Planeten zerstört und dutzende Rassen ausgelöscht haben. Die Wrarth wurden aus mehreren Alienrassen gezüchtet, um die Meeps zu jagen und Beep ist der letzte von ihnen. Doch nun plant er, die Erde mit dem Antrieb seines Raumschiffs zu zerstören und er hat durch die Strahlung, die seine Art veränderte, mehrere Menschen unter seine Kontrolle gebracht.

Eine gut geschriebene Geschichte und Zeichnungen, die heute das wohlig-nostalgische Gefühl eines typischen Comics aus den 80ern erwecken.


Doch das ist nicht das Besondere an diesem Comic. Das zeigte sich erst 2023, als David Tennant als 14. Doctor in diese Rolle zurück kehrte. Die erste Folge der Specials, die anläßlich 60 Jahre Doctor Who erschienen, trug den Titel „Star Beast“. Und tatsächlich – Das Abenteuer des 4. Doctors wurde für eine Folge mit dem 14. Doctor umgeschrieben. Diesmal war es die Familie Donna Nobles, die mit dem Kuschelkiller konfrontiert wurde, doch sonst war es nahezu die gleiche Geschichte.

Schon zuvor wurden Comics als Inspiration für Doctor Who heran gezogen (So zum Beispiel das erste gemeinsame Abenteuer von Flash (Wally West) und Green Lantern (Kyle Rayner), das zu einem Doctor Who Special umgeschrieben wurde). Doch es war wohl das einzige Mal, dass ein Doctor ein Abenteuer seiner früheren Inkarnation erlebte.

Beep tauchte in den Comics noch einige Male auf und wurde von dem 6. Doctor aufgehalten. Bleibt abzuwarten, ob wir ihn auch auf dem Bildschirm erneut sehen dürfen.



© 2026 by Michael Sonntag 



Im PoMeWe MAGAZIN stellen wir einzelne Medien oder Autoren in Form von bibliografischen Notizen, Miszellen oder kürzeren Essays vor. Gerne sind Gastbeiträge möglich. 🔝

Freitag, 23. Januar 2026

Millenium (Sonntag)

MILLENIUM – FÜRCHTE DEINEN NÄCHSTEN WIE DICH SELBST
TV-Serie


 


Die 1990er TV-Serie „TWIN PEAKS“ war viel zu früh eingestellt worden und das Ende hatte viele Fans enttäuscht. Doch wenige Jahre später kam eine neue Serie. Weniger surreal und zugänglicher, aber nicht weniger düster, mysteriös oder fantastisch. „AkTE X – Die unheimlichen Fälle des FBI“ lösten einen regelrechten Hype aus und definierten ein neues Genre: Die Mystery-Serie. Eine Kombination klassischer Krimis und Thriller mit Horror- und Science Fiction-Elementen.

Eine Serie nach der nächsten wurde auf den Markt geworfen, ohne die Qualität oder den Fanstatus der X-Akten zu erreichen. Bis Chris Carter, kreativer Kopf hinter der Serie, selbst die nächste konzipierte. Frank Black (dargestellt von Lance Henriksen) verfügt in „Millenium“ über die Gabe, sich in die Psyche von Serienkillern zu versetzen und hilft dabei schwierige Mordfälle aufzuklären. Diese stehen immer mehr in Verbindung mit den biblischen Prophezeiungen über das Ende der Welt und es stellt sich heraus, dass die Kräfte des Bösen bereits auf der Erde wüten. Mit dem Beginn des neuen Jahrtausends ist das Schicksal der Menschheit besiegelt.



Lange war unklar, ob es sich um eine komplett neue Konzeption handelt, oder ob Carters neue Serie mit zum Universum der X-Akten gehört. Als der erste Akte-X-Film „Fight the Future“ angekündigt wurde, gab es bereits Gerüchte über ein Crossover, doch das stellte sich als falsch heraus und erst in der wirklich letzten Folge stellten sich Mulder und Scully an Frank Blacks Seite, um das Armageddon aufzuhalten.



Mit Frank Black wurde auch ein neuer Typ Held eingeführt. Dale B. Cooper und Fox Mulder gingen in ihren Aufgaben auf und unterwarfen ihr komplettes Leben der Aufklärung übernatürlicher Fälle. Frank hingegen hat eine Familie und tut alles, um das Grauen, mit dem er konfrontiert wird, von seiner Frau und seiner Tochter fern zu halten. Damit bringt Carter viel mehr Realismus in das Genre, macht es aber gleichzeitig noch um vieles beklemmender.

Als Franks Tochter Jordan die gleichen Fähigkeiten zeigt wie ihr Vater, sucht er nach einem Weg, sich von diesen zu befreien.


Obwohl selbst viele Akte X-Fans sagten, dass die zweite Serie noch eine Spur besser ist, wurde sie nie zu einem solchen Kultphänomen. Die härtere, noch düsterere und blutigere Thematik und Atmosphäre war dem Großteil des Publikums zu schwermütig.

So blieb es bei drei Staffeln und einer Abschlußfolge, die in „Akte X“ gezeigt wurde.

Michael Sonntag




Die US-Version wurde ab 1996 bei Fox gezeigt, in Deutschland flimmerten die ersten Folgen 1997 by SAT1 über die Bildschirme. - KJR -


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Montag, 8. April 2024

AlBu24.098

AlBu24.098 --- Elefantenboy


Elefantenboy (auch als: Elefantenjunge) war eine in britisch-deutsch-australischer Coproduktion gedrehte TV-Serie in 26 Teilen (1972-74), nach Kiplings Roman Elephant Boy, die hierzulande erstmals im Vorabendprogramm der ARD gezeigt wurde. Dazu gab es dann ein Quartettspiel von F. X. Schmid [Übernahme des Eintrags aus der Spielecke des JugendbuchRegals (https://jugendbbuchregal-s.blogspot.com/2022/09/elefantenboy.html)]:



Elefantenboy

Quartett zur gleichnamigen TV-Serie --- Hersteller: F. X. Schmid Vereinigte Münchener Spielkarten-Fabriken KG. - Nr. 60420



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Sonntag, 7. Mai 2023

COSA23.126

COSA23.126 --- Fernseh Abenteuer





Die FERNSEH ABENTEUER erschienen zwischen 1959 und 1964 in 230 Ausgaben im Neuen Tessloff-Verlag in Hamburg. Berücksichtigt wurden in diesen Comics zum Film/Fernsehen zahlreiche TV-Serien ursprünglich amerikanischer Herkunft, die damals zumeist auch im deutschen Fernsehen (natürlich in schwarzweiss) ausgestrahlt wurden. Das Comicmaterial stammte gleichfalls aus den Vereinigten Staaten.
Unsere kleine Auswahl vernachlässigt bewusst LASSIE und FURY und konzentriert sich auf Serienfiguren, deren Abenteuer vor dem Hintergrund des amerikanischen Westens spielen.
Die Titelillustrationen zeigen oft die Schauspieler, die die Hauptrollen in den TV-Serien spielten:
hier sehen wir heute Lee Aaker  & James Brown (Rin Tin Tin), Hugh O'Brian (The Life and Legend of Wyatt Earp), Willard Parker (Tales of the Texas Rangers) sowie Roy Rogers (The Roy Rogers Show + Filme),

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Mittwoch, 3. Mai 2023

COSA23.122

COSA23.122 --- Hotel 13


Hotel 13 ist eine deutsche Jugend-Seifenoper, die gemeinschaftlich von Studio 100 und Nickelodeon produziert und vermarktet wurde. Die Serie wurde ab dem 3. September 2012 auf Nickelodeon ausgestrahlt. Die deutsche Version wurde international synchronisiert und dann auf den nationalen Nickelodeon-Ablegern ausgestrahlt. In Deutschland hatte die Serie 8- bis 12-Jährige als Zielgruppe, in den Niederlanden 6- bis 12-Jährige. - Es gab 176 Episoden mit einer Spieldauer von jeweils 12 Minuten. (lt. wikipedia)

Panini veröffentlichte in den Jahren 2012 und 2013 drei Romane zur TV-Serie; als Verfasserin der Bücher wird Claudia Weber genannt. Einzeltitelaufnahmen auf dem JugendbuchRegal


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Dienstag, 20. September 2022

COSA22.263

COSA22.263 --- Fernsehserien im Spielkartenformat





So manches Quartettspiel geht auf eine beliebte TV-Serie zurück. Die Hersteller der Spiele nutzten gerne den Werbeeffekt für ihre Spiele, der durch die gleichzeitige oder kurz zuvor erfolgte TV-Ausstrahlung der Serie entstand. Eine entsprechende Wechselwirkung war vorhanden, wenn die TV-Serie auch weiterhin parallel oder nach der Veröffentlichung der Spiele gezeigt wurde. Ähnliches gilt für Quartettspiele zu erfolgreichen Kinofilmen.
Die Bilddarstellungen konnten unterschiedlich sein, zumeist handelte es sich um teils kolorierte Szenenfotos aus den einzelnen Episoden der TV-Serien, es kamen aber (in den 1960er Jahren) auch farbige Zeichnungen vor. Alle hier gezeigten Spiele in ausführlicherer Form auch in der Spieleecke des JugendbuchRegals.


Einige TV-Quartettspiele (Auswahl) 
  • Bonanza [Noris - Nr. 631/247]
  • Daktari 2 [Piatnik - Nr. 318]
  • Elefantenboy [F. X. Schmid - Nr. 60420]
  • Fury und die Mustangs [Bielefelder - Nr. 0150]
  • Isar 12 [Bielefelder - Nr. 1052/0152]
  • Lassies Geheimnis [Bielefelder - Nr. 0151]
  • Raumpatrouille Orion [ASS - Nr. 657]


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Donnerstag, 30. Juli 2020

Tennisschläger und Kanonen

Tennisschläger und Kanonen

4 Taschenbücher im Arthur Moewig-Verlag, München





Die vier Taschenbücher erschienen zwischen 1968 und 1969 im Arthur Moewig Verlag in München. Geschrieben wurden die Romane von John Tiger. Hinter dem Pseudonym verbirgt sich der amerikanische Autor Walter Wager (1924 - 2004), von dem auch einige andere Texte ins Deutsche übersetzt wurden.

Tennisschläger und Kanonen (im Original: I Spy) war eine US-Agentenserie, von der zwischen 1965 und 1968 in drei Staffeln 82 Episoden gedreht wurden. Die Hauptrollen übernahmen Robert Culp und Bill Cosby. Das ZDF zeigt 1968/69 sechsundzwanzig Folgen in deutscher Synchronisation (später gab es bei anderen Sendern weitere Folgen).

Die Buchreihe zur Serie umfasste in den USA weitere Bände, die hier nicht berücksichtigt werden. Die vier deutschen Ausgaben gab es in der Reihe Moewig-Taschenbuchreihe Kriminalromane. Sie hatten jeweils einen Umfang von knapp 160 Seiten und wurden damals für 2,40 DM verkauft
  • 33 - Turnier der Mörder (I Spy, deutsch von Bernd Glocke)
  • 35 - Der Meistercoup (Masterstroke, deutsch von Willy Thaler)
  • 41 - Unternehmen Schmetterball (Countertrap, deutsch von Willy Thaler)
  • 49 - Finale für zwei Pistolen (Wipeout, deutsch von Leni Sobez)