Dienstag, 10. August 2021

10. August - Rhonda Fleming

GEDENKTAGE - 10. August

Rhonda Fleming
(eigentlich Marilyn Louis; * 10. August 1923 in Hollywood, Kalifornien; † 14. Oktober 2020 in Santa Monica, Kalifornien) war eine US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin.
Rhonda Fleming wurde als Tochter des New Yorker Fotomodels Effie Graham geboren. Nach ihrem Debüt in einer Statistenrolle in dem Western 'Die Hölle von Oklahoma' im Jahr 1943 wurde die gutaussehende Jungschauspielerin in den folgenden Jahren zunächst in kleineren Rollen besetzt. Eine ihrer ersten bedeutenden Rollen hatte sie im Jahr 1945 in Alfred Hitchcocks Psychothriller 'Ich kämpfe um dich', wo sie an der Seite von Ingrid Bergman und Gregory Peck die männerhassende Patientin eines Sanatoriums spielte. Daraufhin wurde sie in zahlreichen Filmen der Schwarzen Serie besetzt, darunter als ermordete Sekretärin in Robert Siodmaks 'Die Wendeltreppe' (1945) sowie als Femme Fatale in Jacques Tourneurs 'Goldenes Gift' (1947). Besonders oft wurde Fleming in Technicolor-Filmen zum Einsatz gebracht, da diese ihre roten Haare zur Geltung brachten. Gemeinsam mit der ebenfalls rothaarigen Maureen O’Hara trug sie daher den Spitznamen Queen of Technicolor.
Zwischen 1947 und 1957 stand Fleming bei Paramount Pictures unter Vertrag, wo sie viele weibliche Hauptrollen erhielt. Zu ihren Filmpartnern zählten Bing Crosby ('Ritter Hank, der Schrecken der Tafelrunde'), Bob Hope ('Der große Liebhaber'), Ronald Reagan ('Hong Kong'), Donald O’Connor ('The Buster Keaton Story') und Dana Andrews in dem von Fritz Lang gedrehten Film noir 'Die Bestie' (1956). Eine ihrer bekanntesten Rollen spielte Fleming 1957 im klassischen Western 'Zwei rechnen ab' an der Seite von Burt Lancaster und Kirk Douglas. In mehreren ihrer Filmauftritte trat Fleming zudem als Sängerin auf. 1959 präsentierte sie das Stück 'A Very Precious Love' bei der 31. Oscarverleihung.
Bis Ende der 1950er Jahre blieb Fleming dem amerikanischen Kino in Hauptrollen erhalten, ehe ihre Filmkarriere langsam nachließ. In den 1960er-Jahren spielte sie fast ausschließlich in Fernsehfilmen, drehte aber auch mehrere Filme im Ausland. Hierzu gehörte die weibliche Hauptrolle im 1960 erschienenen Historien-Abenteuerfilm 'Die Sklaven Roms', einer italienischen Produktion.
Ab den 1960er Jahren trat Fleming vermehrt auch in Fernsehserien wie 'Die Leute von der Shiloh Ranch', 'Kung Fu', 'Make-up und Pistolen' sowie 'Love Boat' auf. 1980 beendete sie ihre Laufbahn als Schauspielerin, kehrte jedoch 1990 für den Kurzfilm 'Waiting for the Wind' mit Robert Mitchum noch einmal vor die Kamera zurück. {wikipedia, modifiziert}





Montag, 9. August 2021

9. August - Robert Shaw

GEDENKTAGE - 9. August

Robert
Archibald Shaw (* 9. August 1927 in Westhoughton, Großbritannien; † 28. August 1978 in Tourmakeady, County Mayo, Irland) war ein britischer Schauspieler und Schriftsteller.
Seine Schauspielausbildung erhielt er an der Royal Academy of Dramatic Art. 1949 hatte er sein Bühnendebüt. Die erste größere Kinorolle hatte er in dem 1954 gedrehten Kriegsfilm 'Mai 1943 – Die Zerstörung der Talsperren'. Zum international bekannten Star wurde er in der Rolle von Donald „Red“ Grant, dem Gegenspieler von James Bond (gespielt von Sean Connery) im zweiten Bondstreifen 'James Bond 007 – Liebesgrüße aus Moskau' und durch die 1970er-Jahre-Filme 'Der Clou' (1973), 'Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123' (1974) und 'Der weiße Hai' (1975).
Für den Film 'Ein Mann zu jeder Jahreszeit' (1966) war Shaw für den Oscar als bester Nebendarsteller nominiert, ebenso für einen Golden Globe. Bei der Oscarverleihung 1976 war er neben anderen bekannten Schauspielern einer der Moderatoren.
Neben der Schauspielerei betätigte sich Robert Shaw auch als Schriftsteller. Er schrieb einige Romane und Bühnenstücke. Für sein literarisches Werk 'The Sun Doctor' wurde er mit dem Hawthornden-Preis ausgezeichnet. Während der Dreharbeiten zum Film 'Lawinenexpress' starb Robert Shaw im Alter von 51 Jahren an einem Herzinfarkt. {wikipedia, modifiziert}




Sonntag, 8. August 2021

8. August - Vilhelm Moberg

GEDENKTAGE - 8. August

Vilhelm Moberg (* 20. August 1898 in Moshultamåla, Småland; † 8. August 1973 in Grisslehamn) war ein schwedischer Schriftsteller.
Er wurde Journalist und arbeitete in den folgenden Jahren bei mehreren Lokalzeitungen. Er begann auch, Volksstücke zu schreiben. Der literarische Durchbruch kam 1927 mit dem Roman 'Raskens', in dem das Leben einer Soldatenfamilie auf dem Lande zwischen 1870 und kurz nach 1900 geschildert wird. Er verarbeitete dabei die Erzählungen seines Großvaters und dessen Kameraden und schilderte ein Milieu, das er aus eigener Anschauung kannte. Auch die nächsten Romane 'Långt från landsvägen' (1929) und 'De knutna händerna' (1930) spielen im bäuerlichen Milieu und schildern den Kampf zwischen Tradition und Veränderung.
Die zweite Hälfte der 1930er Jahre dominierte eine Romantrilogie mit autobiographischem Einschlag. 'Sänkt sedebetyg' 1935, 'Sömnlös' 1937 und 'Giv oss jorden!' 1939 schildern den Lebensweg Knut Torings, der als Bauernsohn in die Stadt kommt, um als Journalist zu arbeiten, aber schließlich enttäuscht und desillusioniert wieder auf das Land zurückkehrt, um einen Bauernhof zu bewirtschaften. Der größte Erfolg der 1940er Jahre wurde der historische Roman 'Rid i natt!' von 1941, die Schilderung des Kampfes småländischer Bauern gegen die Unterdrückung durch einen deutschen Adligen, die deutlich zeitbezogene Züge aufweist und zum Widerstand gegenüber dem Nationalsozialismus aufruft. Mobergs Bücher wurden daraufhin im Deutschen Reich verboten.
Während des Zweiten Weltkriegs erschien sein antimilitaristischer und wiederum autobiographisch geprägter Roman 'Soldat med brutet gevär', ohne jedoch an den Erfolg von 'Raskens' anzuknüpfen. Mit der Geschichte um den Soldatensohn Valter Sträng, der vom Kinderarbeiter in einer Glashütte zum Mitglied einer linkssozialistischen Jugendorganisation aufsteigt und später Politiker wird, traf Moberg offenbar nicht den Nerv der Zeit: Schweden stand mit einem Bein im Krieg gegen das Deutsche Reich, viele junge Männer hatten sich freiwillig zum Kriegsdienst beim finnischen, britischen oder amerikanischen Militär gemeldet.
Am Beginn der 1950er Jahre erschien Mobergs Hauptwerk, ein Epos über die Emigration in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als ein Viertel der Bevölkerung Schwedens in die USA auswanderte. In dieser Tetralogie, die aus den Romanen 'Utvandrarna' (1949), 'Invandrarna' (1952), 'Nybyggarna' (1956) und 'Sista brevet till Sverige' (1959) besteht, schilderte er nach einem umfassenden Quellenstudium das Schicksal mehrerer Emigranten, die um 1850 Schweden verlassen und sich schließlich in Minnesota niederlassen. Der Erfolg war enorm, nicht nur was die Auflageziffern und Übersetzungen betrifft. Das Epos wurde von Jan Troell verfilmt und 1995 zum Musical 'Kristina från Duvemåla' verarbeitet. Obwohl die Serie viele Werke der internationalen Migrationsliteratur überragt und von „Book of the Month“ ausgewählt wurde, wurden die Bücher in den USA selbst nur ein mäßiger Erfolg. {wikipedia, modifiziert}




Samstag, 7. August 2021

7. August - Oliver Hardy

GEDENKTAGE - 7. August

Oliver Norvell Hardy
(Spitzname Babe; * 18. Januar 1892 in Harlem, Georgia als Norvell Hardy; † 7. August 1957 in Hollywood, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Komiker, Filmschauspieler und Stummfilmregisseur, der vor allem als Teil des legendären Komikerduos Laurel und Hardy (deutsch: "Dick und Doof") weltberühmt wurde. Neben seinem Partner Stan Laurel spielte Hardy hierbei die Figur des wichtigtuerischen Ollie, der Stan nur vermeintlich überlegen ist und oft durch seine Überheblichkeit in missliche Situationen gerät.
In einem Zeitraum von 30 Jahren (1921 bis 1951) drehte das Team zusammen 107 Filme. Vor dem eigentlichen Beginn der künstlerischen Partnerschaft im Jahr 1927 hatte Hardy in etwa 270 Stummfilmen mitgewirkt, von denen nur gut 100 erhalten sind. {wikipedia, modifiziert}








Freitag, 6. August 2021

6. August - Piers Anthony

GEDENKTAGE - 6. August

Piers Anthony Dillingham Jacob
(* 6. August 1934 in Oxford) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, bekannt als Autor von Science-Fiction und Fantasy.
Als er vier Jahre alt war, zog seine Familie mit ihm nach Spanien. 1940 flüchtete sie vor dem Bürgerkrieg und dem Franco-Regime in die USA, wo Piers Anthony seine weitere Kindheit verbrachte. 1956 schloss Piers Anthony die Schule (Goddard College, Vermont) ab und heiratete Carol Ann Marbel (kurz Cam). 1958 erlangte er nach dem Dienst in der U. S. Army die amerikanische Staatsbürgerschaft. Piers und Cam ließen sich nach seinem Kriegsdienst in Florida nieder.
Nach einigen Jobs als Lektor und Englischlehrer kündigte er und begann zu schreiben; seit dieser Zeit kürzte er aus praktischen Gründen auch seinen Namen. 1962 wurde seine erste Geschichte veröffentlicht. Sein erster Roman erschien fünf Jahre später. Der Durchbruch gelang Anthony mit den Romanen aus der magischen Welt Xanth. 1977 gewann der erste Roman der Serie den British Fantasy Award. Von Anthony sind mittlerweile weit über 100 Romane erschienen.
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Throughout the 2010s, numerous science fiction community sources published analyses and editorials describing Anthony's writings as sexist, misogynistic, and pedophilic. The treatment of women, particularly in the early Xanth series, came under scrutiny. In a piece for the website The AV Club, Jason Heller states that female characters in the books are treated "as obstacles, props, and objects of lust and condescension." Further criticism condemned Anthony's 1990 novel 'Firefly', which depicts a sexual relationship between an adult man and a five-year-old girl. The 1991 novel 'Tatham Mound' describes a culture in which women of any age can and do initiate sex.
Anthony has defended his work, saying that societal attitudes toward sex are different from culture to culture and that his work reflects those differences. When asked about his feelings about pedophilia, Anthony said:
"Am I attracted to young women? Yes; I am attracted to the entire female persuasion, and have women of every age in my fiction, and women of every age have sex in my fiction. The fact is, as I explore in my GEODYSSEY series, men are attracted to women, and to the shapely ones more than the others, and to the young ones more than the older ones. I don't mean to children, but to girls after they develop breasts and pubic hair, signals of sexual maturity. This relates to the apparent breedability of women; the strategy of the man is to capture a woman at the beginning of her reproductive life and have as many children by her as possible. So young women tend to be the most appealing; it's pretty much hard-wired in our species, and this is reflected in our society's glorification of youth in TV, movies, magazine, advertising--everywhere, as if it is a crime to ever get old. As a man who recently shared the 46th anniversary with the woman I married when she was 19, I deplore this global cultural attitude, but I understand it. To appreciate young women should not be to disparage older ones. And I do like to look at young women. Yes, my wife understands; once we were watching a video, and I needed to brush my teeth in the bathroom and missed a very nice nude-woman sequence with Bo Derrick, so she told me, wound it back, and played it over. It's like bird watching: one looks and appreciates but does not touch. I suspect that 90% of men who claim to feel otherwise are lying. (I'm allowing for the gay contingent.) This is reflected in my fiction in large part because it sells better than more realistic fiction, and publishers want it. But about membership in an anti-pedophelia organization--I do oppose pedophilia, but don't belong to any such outfit. In fact, I correspond with some pedophiles in prison." {wikipedia (deutsch + englisch), modifiziert}


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Donnerstag, 5. August 2021

5. August - Robert Taylor

GEDENKTAGE - 5. August

Robert Taylor
(* 5. August 1911 als Spangler Arlington Brugh in Filley, Nebraska; † 9. Juni 1969 in Santa Monica, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmschauspieler, der ab Mitte der 1930er-Jahre zu einem der zeitweise populärsten Hauptdarsteller in Hollywood aufstieg. Er drehte mehr als 70 Kinofilme.
Taylor war der Sohn eines Landarztes. Er hatte den Wunsch, Musik zu studieren und schrieb sich zunächst an der Doane University als Musikstudent ein, folgte dann jedoch seinem Cellolehrer an das Pomona College. Dort spielte er in der örtlichen Theatergruppe im Rollenfach des Jungen Helden. Die Talentsucher der MGM wurden auf ihn aufmerksam und brachten ihn an der studioeigenen Schauspielschule unter. 1934 erhielt er einen Siebenjahresvertrag mit 35 Dollar in der Woche und hatte im selben Jahr sein Filmdebüt in 'A Wicked Woman'. Taylor blieb über 24 Jahre bei MGM unter Vertrag und damit länger bei einem einzelnen Studio als jeder andere Filmstar. Seine erste große Rolle spielte Taylor 1935 in 'Society Doctor'. Im selben Jahr wirkte er neben Irene Dunne in der Verfilmung von 'Magnificent Obsession' mit, der für seine Karriere soviel bewirkte wie danach 1953 das Remake für Rock Hudson. Sein rasanter Aufstieg zum Topstar war im folgenden Jahr so spektakulär, dass die Londoner Zeitung The Observer in ihrem Jahresrückblick schrieb: 1936 wird als das Jahr des Spanischen Bürgerkrieges, der Abdankung des englischen Königs und von Robert Taylor in Erinnerung bleiben.
Der Schauspieler verdankte seine Popularität in diesem Jahr Auftritten neben Loretta Young ('Private Numbers'), Janet Gaynor ('Kleinstadtmädel'), Barbara Stanwyck ('His Brother’s Wife'), Joan Crawford ('The Gorgeous Hussy') und besonders Greta Garbo, neben der er in dem Film 'Die Kameliendame' mitwirkte. Der Schauspieler galt neben Tyrone Power als der schönste Schauspieler seiner Zeit und wurde von den Kritikern deswegen auch oft abqualifiziert. Das Studio versuchte daher, Taylor regelmäßig auch in bodenständigeren Rollen einzusetzen, und er drehte in der Folge auch viele Abenteuerfilme und Western. Seine überwiegend weiblichen Fans mochten ihn jedoch am liebsten als Held romantischer Komödien und dramatischer Liebesgeschichten. Gute Darstellungen lieferte er unter anderem als Gangster in 'Der Tote lebt' sowie in 'Ihr erster Mann' mit Vivien Leigh, seinem persönlichen Lieblingsfilm.
Während des Krieges war er als Leutnant bei der US Navy eingesetzt. In dieser Funktion unterrichtete er angehende Piloten und drehte 17 US-Navy-Trainingsfilme als Regisseur, die sich hauptsächlich mit der Fliegerei beschäftigten. Nach dem Krieg konnte der Schauspieler zunächst nicht an seine bisherige Popularität anknüpfen. Erst Auftritte in aufwändig produzierten Historienfilmen wie 'Quo Vadis?', 'Ivanhoe', 'Die Ritter der Tafelrunde' und 'The Adventure of Quentin Durward' verhalfen ihm zu neuen Erfolgen. Daneben wirkte er in vielen Western mit, darunter 'Devil’s Doorway', der ihn als Indianer präsentierte, der gegen Rassenhass und Verbrechen ankämpfen muss. 'Westward the Women' erzählt die dramatischen Ereignisse um eine Gruppe Frauen, die unter der Führung von Taylor viele Gefahren auf dem Weg nach Westen überwinden müssen. Nach dem Ende seines Vertrages bei Metro-Goldwyn-Mayer begann die Qualität seiner Kinofilme zu sinken, so dass er seine eigene Produktionsfirma gründete, die Robert Taylor Productions, und übernahm daraufhin in der von ihm produzierten Fernsehserie 'The Detectives, Starring Robert Taylor' die Hauptrolle.
Taylor war Gründungsmitglied der 1944 ins Leben gerufenen Motion Picture Alliance for the Preservation of American Ideals[2] und nannte vor dem Ausschuss des Komitees für unamerikanische Umtriebe die Namen von Schauspielern, die Kommunisten sein könnten. {wikipedia, modifiziert}